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TJFly

Meilen sammeln mit System: Dein 1×1 für Luxusreisen

Stand August 2026

Diese Seite ist der komplette Leitfaden – von null bis zum ersten Prämienflug. Kein Fachchinesisch, kein Overload. Nur das, was wirklich zählt: die Schritte mit dem größten Effekt.

Ein echter Beleg

Business Class fliegen – ohne Luxusbudget.

~2.500 €
Marktpreis Business Class
Frankfurt → New York
62.500
Miles & More Meilen eingelöst
Flug: Singapore Airlines
142 €
Was Timo wirklich gezahlt hat
≈ 2.350 € gespart
„Wir haben Jahre gebraucht, das alles zu verstehen. Du brauchst diesen Nachmittag.“ Timo & Janine, TJFly
Dein roter Faden

Drei Phasen, in genau dieser Reihenfolge. Wer Phase 1 überspringt, macht in Phase 3 teure Fehler.

01

Verstehen

Was sind Meilen? Welche Programme gibt es? Wie denkt man richtig? Das Fundament – ohne das bringt Sammeln nichts.

→ Zum Kapitel

02

Sammeln

Payback, Kreditkarten-Boni, Fixkosten, Aktionen – strukturiert Meilen aufbauen. Ohne mehr auszugeben, ohne zehn Karten.

→ Zum Kapitel

03

Einlösen

Sweet Spots, Verfügbarkeit finden, Zuzahlungen minimieren. Hier entsteht der echte Wert – planbar, nicht zufällig.

→ Zum Kapitel

Phase 01 – Verstehen

Was sind Meilen – und warum lohnt sich das?

Meilen sind Treuepunkte von Vielfliegerprogrammen. Du sammelst sie am Boden – über Einkäufe, Kreditkarten und Aktionen – und tauschst sie gegen Prämienflüge ein. Das sind keine Rabatttickets: Du sitzt im selben Business- oder First-Class-Sitz wie jeder andere Passagier. Nur zahlst du statt 2.000 bis 7.000 € nur noch die Steuern und Gebühren.

FlugMarktpreisMit MeilenErsparnis
Lufthansa Business
Frankfurt → Dubai
~2.000 € 45.000 Meilen
+ 255 €
≈ 1.745 €
Singapore Business
Frankfurt → New York
Unser Beispiel
~2.500–3.000 € 62.500 Meilen
+ 142 €
≈ 2.350 €
Lufthansa First Class
Frankfurt → Delhi
~5.000–6.000 € 73.000 Meilen
+ 360 €
≈ 4.640 €

Tabelle seitlich wischen

Stand August 2025. Preise variieren je nach Verfügbarkeit, Programm und Buchungszeitpunkt.

Meilen, Avios, KrisFlyer, MR – was ist was?

Jedes Vielfliegerprogramm hat eine eigene Währung. Miles & More nennt sie „Meilen“, British Airways „Avios“, Singapore „KrisFlyer Miles“. Am Ende sind es immer Punkte. Du löst sie dort ein, wo du sie gesammelt hast – oder du nutzt Amex MR und entscheidest erst beim Einlösen.

Einstieg

Miles & More + Payback

Das Duo für Deutschland. Payback-Punkte sammelst du im Alltag und überträgst sie 1:1: 1.000 Payback = 1.000 Miles & More Meilen. Einfach und direkt, perfekt zum Starten.

Tipp: Warte auf den Transferbonus, oft rund 25 % extra, bevor du überträgst.

Maximale Flexibilität

Membership Rewards (Amex MR)

Punkte von American Express. Du entscheidest erst beim Einlösen, in welches Programm du überträgst. Eine Währung, alle Türen offen.

Transferpartner unter anderem: Qatar Airways, British Airways, SAS, Flying Blue.

Für den Einstieg Payback und Miles & More reichen vollkommen. Amex MR kommt ins Spiel, wenn du mehr Flexibilität willst – und Zugang zu den besten Programmen weltweit. Wenn du noch wenig sammelst, konzentriere dich auf ein Programm. Besser ein Konto mit echtem Wert als drei halbvolle Töpfe.

Die wichtigsten Programme

Block 1 · Einstieg

Miles & More

Das Lufthansa-Programm. Gesammelt über Payback, Kreditkarte, M&M Shopping oder direkt beim Fliegen. Einlösbar bei Lufthansa, Swiss, Austrian, Discover, Singapore Airlines und allen Star-Alliance-Partnern. Meilen sind drei Jahre gültig.

Block 1 · Einstieg

Payback

Der einfachste Einstieg. Bei Netto, dm, Aral und hunderten Partnern Punkte sammeln, Coupons für Multiplikatoren aktivieren, Punkte direkt in Miles & More übertragen. 1.000 Punkte = 1.000 Meilen, mit Transferbonus sogar mehr.

Amex MR und die Transferpartner

MR-Punkte kannst du in die folgenden Programme übertragen. Die Kurse sind nicht immer 1:1 – achte vor dem Transfer auf das Verhältnis. Besonderheit Avios-Familie: British Airways, Iberia und Qatar nutzen alle Avios, Punkte sind zwischen diesen Programmen frei übertragbar.

Transfer von Membership Rewards in Vielfliegerprogramme
VielfliegerprogrammMR → MeilenDauerMinimum
British Airways (Avios)5 → 4bis 1 Werktag1.000 MR
Iberia Plus (Avios)5 → 4bis 1 Werktag1.000 MR
Qatar Privilege Club (Avios)3 → 2bis 7 Werktage900 MR
Flying Blue (Air France/KLM)5 → 4bis 1 Werktag625 MR
SAS EuroBonus5 → 4bis 5 Werktage1.000 MR
Singapore KrisFlyer3 → 2bis 15 Werktage1.500 MR
Cathay Pacific3 → 2bis 3 Werktage900 MR
Delta SkyMiles3 → 2bis 5 Werktage3.000 MR
Emirates Skywards2 → 1bis 1 Werktag1.000 MR

Tabelle seitlich wischen

Transfer von Membership Rewards in Hotelprogramme und zu Payback
HotelprogrammMR → PunkteDauerMinimum
Hilton Honors1 → 1bis 1 Werktag2.500 MR
Marriott Bonvoy3 → 2bis 1 Werktag900 MR
Radisson Rewards1 → 2bis 7 Werktage1.000 MR
Payback3 → 1bis 2 Werktage900 MR

Tabelle seitlich wischen

Achtung beim Umweg über Payback MR → Payback → Miles & More ist möglich, aber mit 3 MR = 1 Payback-Punkt = 1 Meile ein sehr schlechter Kurs. Direkte Amex-Partner sind zu bevorzugen: die Avios-Familie, SAS oder Flying Blue sind deutlich effizienter.
Alle MR-Partner bei American Express →

Die Avios-Familie: der clevere Umweg

Es gibt sieben Programme, die alle mit Avios arbeiten: British Airways, Iberia, Qatar Airways, Finnair, Aer Lingus, Vueling und Loganair. Das Besondere: Avios lassen sich kostenlos und sofort zwischen diesen Programmen übertragen. British Airways Executive Club ist der Dreh- und Angelpunkt – von dort geht es zu Iberia, Qatar, Aer Lingus, Finnair, Vueling und Loganair und wieder zurück.

Praktisches Beispiel Du willst mit Qatar-Meilen buchen, hast aber MR-Punkte bei Amex. Statt direkt zu Qatar zu transferieren (Kurs 3:2), transferierst du zu British Airways (Kurs 5:4, also mehr Avios) und schiebst die Avios dann kostenlos zu Qatar. So sparst du wertvolle Punkte.
Phase 02 – Sammeln

Meilen sammelt man am Boden, nicht in der Luft.

Der Mythos

„Ich muss viel fliegen, um Meilen zu sammeln.“ Das stimmt so nicht. Wer nur durch Fliegen sammelt, braucht Jahre für einen einzigen Prämienflug.

Die Realität

Die meisten Meilen entstehen im Alltag: Einkäufe, Kreditkarten-Boni, Aktionen, Fixkosten. Wer das System kennt, baut in wenigen Monaten genug auf für einen Flug, der am Markt mehrere tausend Euro kostet.

Die sechs Sammelwege

Weg 01 · Einstieg ohne Karte

Payback im Alltag

Bei Netto, dm, Aral und hunderten Partnern Punkte sammeln. Coupons aktivieren für die 5- bis 20-fachen Punkte auf einzelne Produkte. Dann in Miles & More übertragen: 1.000 Punkte = 1.000 Meilen, mit Transferbonus sogar mehr. Warte auf den Bonus, bevor du überträgst – er kommt regelmäßig.

Keine Kreditkarte nötig
Weg 02 · Turbo-Start

Willkommensbonus

Neue Kreditkarte beantragen, Mindestumsatz erreichen – und auf einen Schlag 10.000 bis 85.000 Punkte gutgeschrieben bekommen, je nach Karte und aktueller Aktion. Das ist oft das Äquivalent von Monaten Alltagssammeln, in einem Zug.

Bonus vorab prüfen
Weg 03 · Passiv

Laufende Kartenpunkte

Jeden Alltagseinkauf über die Karte laufen lassen, Punkte sammeln sich passiv. Wer nur Miles & More will, nimmt die M&M-Kreditkarte. Wer flexibel bleiben will, nimmt Amex MR und transferiert später. Profis nutzen beide parallel.

M&M-Karte oder Amex
Weg 04 · Booster

Abo-Aktionen

Bei bestimmten Zeitschriften-Abos über Payback erzielst du mit Bonus Preise von unter 1 Cent je Meile – das ist top. Alles unter 1 Cent: mitnehmen. Zwischen 1 und 1,5 Cent: okay. Darüber: meiden. Kündigung rechtzeitig in den Kalender eintragen.

Unter 1 ct/Meile = Deal
Weg 05 · Zusatz

Hotels und Mietwagen

Buchungen über Airline-Portale oder direkt bei Partnern bringen mehrere tausend Meilen pro Aufenthalt oder Anmietung. Kein Haupthebel, aber ein netter Bonus, wenn du ohnehin reist. Preise vorher vergleichen.

Netter Zusatz-Booster
Weg 06 · Unterschätzt

Fixkosten nutzen

Strom, Gas, Versicherungen, Streaming-Abos: Du zahlst sie sowieso. Mit der richtigen Kreditkarte oder über Payback-Partner kannst du damit bis zu 2.500 Miles & More Meilen pro Monat erzeugen. Aktuell eine der stabilsten und sichersten Methoden.

~2.500 M&M pro Monat möglich

Welche Kreditkarte passt zu dir?

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Erst denken, dann beantragen. Wer nur Miles & More sammeln will, braucht theoretisch gar keine Kreditkarte – Payback reicht. Wer aber mit Fixkosten sammeln oder den Willkommensbonus mitnehmen möchte, hat zwei Richtungen: die M&M-Kreditkarte (Punkte direkt in Miles & More) oder Amex MR (flexibel in viele Programme). Profis nutzen beide parallel.

Miles & More
KreditkarteMeilen ohne Umweg
Klarer Fokus

Miles & More Kreditkarten

Wer sich nur auf Miles & More konzentriert, ist mit der M&M-Kreditkarte gut aufgestellt. Punkte landen direkt in M&M, kein Transfer, kein Umweg. Wichtig: Ohne M&M-Kreditkarte verfallen deine Meilen nach drei Jahren. Ab der Blue Karte verfallen sie nie, solange du die Karte aktiv hältst.

M&M Privatkarten →
M&M Businesskarten →

Payback American Express
Paybackkostenlos
0 € Jahresgebühr

Payback Amex

Keine Jahresgebühr. Sammelt Payback-Punkte direkt beim Zahlen, übertragbar in Miles & More. Oft Willkommensbonus zwischen 2.000 und 5.000 Punkten. Außerdem schützt die Karte deine Payback-Punkte dauerhaft vor dem Verfall.

Payback Amex beantragen →
Freundschaftslink über Instagram anfragen →

Der Profi-Move Payback Amex und MR-Karte parallel. Die Payback Amex behältst du für den Punkteschutz und für Einkäufe bei Payback-Partnern. Für alle anderen Ausgaben zahlst du mit deiner Amex Green, Gold, Rosé oder Platinum und sammelst so gleichzeitig MR-Punkte. Ergebnis: zwei Währungen im Aufbau, eine kostenlose Karte als Basis.

Amex MR: welche Karte für wen?

Alle Amex-Karten sammeln gleich – der Bonus macht den Unterschied. Egal ob Green, Gold, Rosé oder Platinum: 1 MR-Punkt pro 1 € Umsatz, bei allen. Die Sammelrate ist identisch. Was sich unterscheidet, sind Willkommensbonus, Versicherungen und Zusatzleistungen.

American Express Green Card Willkommensbonus 10.000 MR

Amex Green

Günstiger Einstieg in die MR-Welt. Volle Flexibilität durch MR-Punkte, keine Extras, die du nicht brauchst. Günstiger im Unterhalt, gute Backup-Karte, zum Reinschnuppern ideal.

Für wen: Einsteiger ohne Versicherungsbedarf.

Bonus prüfen →

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American Express Gold CardAmerican Express Rosé Card
Willkommensbonus bis 50.000 MR · Empfehlung

Amex Gold / Rosé

Gold und Rosé sind dieselbe Karte in zwei Farben. Der Sweet Spot für 80 % der Leute: starker Bonus, Versicherungen und die beste Ratio auf die Jahresgebühr gerechnet. Rund 20 € im Monat, umfangreicher Reiseschutz für dich und die Familie, Sixt-Sonderkonditionen und GHA Discovery Gold, 15 € monatlich SIXT+, 50 € Sixt rent, 5 € FREENOW, 90 Tage Rückgaberecht und Einkaufsschutz.

Für wen: Alle, die mit starkem Bonus starten und Versicherungen nutzen wollen. Ideal für den Business-Class-Einstieg.

Aktuellen Bonus prüfen →

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American Express Platinum Card Willkommensbonus bis 85.000 MR

Amex Platinum

Für Vielreisende und Profis. Lohnt sich nur, wenn du die Leistungen wirklich nutzt: Lounge-Zugang weltweit, Hotelstatus bei mehreren Ketten, Restaurant- und Reiseguthaben, umfassende Versicherungen.

Lohnt sich, wenn: vier bis sechs Reisen pro Jahr, Lounge regelmäßig mit Begleitung, alle Guthaben voll ausgeschöpft. Hinweis: Business Class hat die Lounge oft ohnehin inklusive.

Infos und Bonus →

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American Express
BusinessGold und Platinum
Selbstständig?

Business-Karten

Gleiche MR-Punkte, oft höherer Willkommensbonus und angepasste Leistungen. Amex Gold Business bis zu 50.000 MR, Amex Platinum Business bis zu 200.000 MR für Unternehmer mit hohen Reiseausgaben.

Gold Business – Bonus prüfen →
Platinum Business – Bonus prüfen →

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Amex Turbo Der optionale Turbo gibt dir 0,5 MR extra pro Euro, also 1,5 MR pro Euro Umsatz, für 15 € im Jahr und bis 40.000 € Umsatz. Rechenbeispiel: 40.000 € Umsatz sind 20.000 zusätzliche MR für 15 €. Muss manuell aktiviert werden, kein Abo.

Anzeige, Affiliate-Links: Alle Karten-Links auf dieser Seite sind Affiliate-Links. Wenn du über unsere Links beantragst, erhalten wir eine kleine Provision – für dich entstehen dabei keine Nachteile und kein Mehraufwand. Die Bonusangaben sind Richtwerte und können sich ändern, bitte vor dem Antrag aktuell prüfen. So unterstützt du TJFly kostenlos.

MR-Transfer: Schritt für Schritt

1

Verfügbarkeit zuerst prüfen

Öffne das Portal des Zielprogramms. Ist dein Wunschflug in Business als Prämienplatz buchbar? Erst wenn ja, weiter zu Schritt 2. Nicht umgekehrt.

2

Amex-Konto öffnen und Zielprogramm wählen

Unter Membership Rewards → „Punkte übertragen“. Programm wählen. Die Umrechnungskurse variieren je nach Programm, prüfe den Kurs immer vor dem Transfer. Zum Punkte übertragen →

3

Transfer anstoßen

Dauer: je nach Programm sofort bis zu 15 Werktage, zum Beispiel bei KrisFlyer. Der Transfer ist nicht umkehrbar – nur exakt so viele Punkte transferieren wie nötig.

4

Sofort buchen

Sobald die Meilen im Programm eingegangen sind, direkt buchen. Prämienplätze können jederzeit verschwinden.

Goldene Regel Niemals Punkte auf Vorrat transferieren. Erst Verfügbarkeit sichern, dann transferieren. Nie umgekehrt.
Phase 03 – Einlösen

Hier entsteht der echte Gegenwert.

Sammeln ist das Setup, Einlösen ist das Ergebnis. Wer hier strategisch vorgeht, holt das Fünf- bis Zehnfache aus seinen Meilen. Wer einfach drauflosbucht, verschenkt Wert. Hier ist der Unterschied.

Die drei goldenen Regeln

Regel 1

Richtig einlösen

Meilen gehören in Prämienflüge, nicht in Shops oder Upgrades. Payback-Punkte niemals auszahlen lassen, das ist der schlechteste Kurs überhaupt. Der Wert entsteht fast ausschließlich bei Langstrecken-Business oder First Class.

Regel 2

Auf den Gegenwert achten

Economy kann sich lohnen, aber nur wenn der Gegenwert stimmt. Faustregel: mindestens 1,5 Cent pro Meile. Business und First holen das Maximum heraus – Marktwerte von 2.000 bis 7.000 € machen hier den echten Unterschied. Wer maximieren will, fliegt vorne.

Regel 3

Zuzahlungen vergleichen

Gleicher Flug, zwei Programme, zwei komplett andere Zuzahlungen. Airline, Abflugland, Routing und Programm beeinflussen alles. Immer mindestens zwei Optionen gegeneinander testen.

Dein Weg zur Buchung, sechs Schritte

1

Ziel und Zeitraum festlegen

Ein bis zwei Wochenfenster statt fixem Datum. Alternative Abflughäfen einplanen, passendes Routing heraussuchen. Flexibilität bedeutet deutlich mehr Optionen und bessere Chancen auf Prämienplätze.

2

Verfügbarkeit suchen

Mit den richtigen Werkzeugen und Programmen nach Verfügbarkeiten in deinem Zeitraum suchen. Nutze verschiedene Werkzeuge, um einen Überblick zu bekommen – eines allein zeigt selten alles. Den Zubringerflug nicht vergessen. Viele Airlines geben Prämienplätze 330 bis 360 Tage im Voraus frei.

3

Programme und Zuzahlungen vergleichen

Gleicher Flug, anderes Programm, oft massiv unterschiedliche Zuzahlung. Immer mindestens zwei Programme direkt gegeneinander testen, bevor du buchst.

4

Punkte transferieren

Erst wenn du den konkreten Platz gesehen hast. Nie auf Vorrat, nur exakt so viele Punkte bewegen wie nötig.

5

Buchen und bestätigen

Online oder per Hotline. Achtung: Partnerflüge, zum Beispiel von Singapore Airlines, sind oft nur telefonisch buchbar. Den Buchungscode (PNR) sofort sichern, Sitzplatz und Menüwünsche direkt wählen, Screenshots der Buchungsbestätigung aufheben.

6

Vor dem Abflug

Airline-App installieren, Lounge-Berechtigung prüfen, Online-Check-in vormerken. Genießen.

Sweet Spots

Wie erkennst du eine richtig gute Einlösung?

Ein Sweet Spot ist eine Einlösung mit außergewöhnlichem Gegenwert. Die Kennzahl dafür ist Cent pro Meile. Wichtig: Zieh vom Cashticket-Preis zuerst die Zuzahlung ab – nur die echte Ersparnis zählt.

(Cashpreis − Zuzahlung) ÷ Meilen × 100 = Cent pro Meile
5+ ct
Sweet Spot
3–5 ct
Sehr gut
1–3 ct
Okay
unter 1 ct
Meiden
4,5 ct
Business: (3.000 € − 280 €) ÷ 60.000 × 100
Sehr gut
0,9 ct
Economy: (400 € − 120 €) ÷ 30.000 × 100

Direkt im Rechner berechnen

Zuzahlungen minimieren

Zuzahlungen können den Wert eines Awards halbieren. Drei Stellschrauben helfen.

Stellschraube 1

Airline wählen

Einige Airlines erheben deutlich weniger Steuern und Gebühren, darunter Singapore Airlines, LOT und United. Lufthansa und Swiss sind dagegen bekannt für hohe Zuschläge. Den Carrier wenn möglich gezielt auswählen.

Stellschraube 2

Abflugland variieren

In Japan, Korea oder Brasilien sind Treibstoffzuschläge stark begrenzt. Oft hilft aber schon ein anderer Flughafen, zum Beispiel mit LOT ab Polen statt ab Deutschland. Muss gar nicht so weit weg sein.

Stellschraube 3

Programm vergleichen

Gleicher Flug, anderes Programm, oft massiv unterschiedliche Zuzahlung. Beispiel: Derselbe Lufthansa-Flug kostet mit Miles & More deutlich mehr Zuzahlung als mit Avios. Immer mindestens zwei Programme gegeneinander testen.

Werkzeuge für die Suche

Airline-Portale zeigen oft nicht alle Verfügbarkeiten. Diese Seiten helfen dir, Prämienplätze programmübergreifend zu finden, Routen zu prüfen und Sitzprodukte zu vergleichen.

Der Ablauf Erst seats.aero, Roame oder PointsYeah für die Verfügbarkeit, dann im Airline-Portal bestätigen, dann buchen.
Die sechs häufigsten Anfängerfehler
Fehler 01

Punkte zu früh transferieren

Der Transfer ist nicht umkehrbar. Erst Verfügbarkeit bestätigen, dann Punkte bewegen. Nie umgekehrt.

Fehler 02

Payback auszahlen lassen

Mieser Kurs. Immer in Meilen tauschen und für Prämienflüge nutzen. So entsteht echter Wert.

Fehler 03

Economy mit Meilen buchen

30.000 Meilen für 300 € Ersparnis? Meist kein gutes Geschäft. Meilen sind am wertvollsten in Business und First Class. Ausnahme: Economy kann sich lohnen, aber nur wenn der Gegenwert stimmt.

Fehler 04

Zuzahlungen ignorieren

Günstiger Meilenpreis plus 700 € Zuzahlung ist kein gutes Geschäft. Immer die Gesamtkosten im Blick haben.

Fehler 05

Kein Ziel vor Augen

Erst Wunschflug und Programm definieren, dann gezielt darauf hinsammeln. Wer kein Ziel hat, sammelt zwar Punkte, aber nie genug für das, was wirklich zählt.

Fehler 06

Vom Boardprodukt enttäuscht

Business Class ist nicht gleich Business Class. Manche Sitze sind Betten, andere nur breitere Economy. Immer vorher prüfen, welches Produkt dich erwartet. SeatMaps hilft.

Häufige Fragen von Einsteigern
Brauche ich eine Kreditkarte zum Starten?

Nein. Mit der kostenlosen Payback-Karte und Coupons kannst du sofort loslegen und Meilen in Miles & More aufbauen. Kreditkarten sind ein Booster, kein Muss. Wer aber den Willkommensbonus mitnehmen oder mit Fixkosten sammeln will, kann eine Karte dazunehmen. Wer zusätzlich flexibel in der Einlösung sein möchte, also nicht nur Miles & More, sondern auch Avios, Flying Blue oder KrisFlyer, für den bietet sich eine Amex MR-Karte an.

Muss ich viel fliegen, um Meilen zu sammeln?

Nein. Die meisten Meilen entstehen am Boden: über Payback-Einkäufe, Kreditkarten-Boni, Abo-Aktionen und Fixkosten. Wer nur durch Fliegen sammelt, braucht Jahre für einen Prämienflug. Mit dem richtigen System geht es deutlich schneller.

Ich gebe nicht viel aus – kann ich trotzdem Business fliegen?

Ja. Entscheidend ist das System, nicht die Ausgabenhöhe. Mit Willkommensboni, Abo-Aktionen und gezielten Transferboni kannst du auch bei überschaubarem Budget Business-Awards erreichen. Manchmal dauert es etwas länger.

Was passiert mit meinen MR-Punkten, wenn ich die Amex kündige?

Membership Rewards verfallen, sobald keine aktive MR-Karte mehr vorhanden ist. Deshalb: Punkte vor der Kündigung in ein Programm transferieren oder eine andere MR-Karte aktiv halten.

Was ist der Transferbonus bei Payback?

Payback bietet in der Regel zweimal jährlich einen Bonus beim Übertragen in Miles & More, meistens zum Jahreswechsel und zur Jahresmitte. Statt 1:1 bekommst du dann oft rund 25 % mehr, also zum Beispiel 1.000 Punkte = 1.250 Meilen. Keine Garantie, aber historisch sehr verlässlich. Es lohnt sich daher, nicht sofort zu transferieren, sondern auf den nächsten Bonus zu warten. Wir informieren dazu auf Instagram.

Wie früh sollte ich nach Prämienflügen suchen?

Viele Airlines geben Prämienplätze 330 bis 360 Tage im Voraus frei. Früh suchen lohnt sich, aber auch kurzfristig tauchen manchmal Restplätze auf. Tipp: plus/minus drei Tage und alternative Abflughäfen einbeziehen. Werkzeuge wie seats.aero helfen, Verfügbarkeiten schnell zu finden. Weitere findest du weiter oben auf dieser Seite.

Kann ich Meilen auch für andere Personen einlösen?

Ja. Prämientickets können fast immer für Familie oder Freunde gebucht werden. Der Name im Ticket muss nur exakt zum Reisepass passen. Du buchst, eine andere Person fliegt.

Dein nächster Schritt

Du hast alles, was du brauchst.

Das System ist kein Geheimnis und kein Glück. Es ist planbar, für jeden. Der erste Schritt ist der einfachste: Payback aktivieren, Coupons setzen, Ziel festlegen. Den Rest zeigen wir dir – auf Instagram und hier.

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„Meilen sind kein Geheimwissen. Sie sind planbar.“ — Timo & Janine

Diese Seite enthält Affiliate-Links zu American Express und Miles & More. Für dich entstehen keine Mehrkosten – du unterstützt uns damit, TJFly kostenlos zu halten.